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Mrz 30 2015

32. ADAC Stormarn Rallye 2015, 28. März 2015

Dem Orga-Team der 32. ADAC Stormarn Rallye war ein echter Coup gelungen, indem sie eine, nein zwei, nein vier Rallyelegenden nach Trittau geholt haben: Eine fahrbereite Audi S1 Quattro Replik mit den Namen “Röhrl” und “Geistdörfer” auf den Türen sowie die beiden Sportler, die das Original damals zum Sieg der Rallye San Remo gefahren haben.
Das Quartett wurde von Jochi Kleint komplettiert, der zusammen mit Walter Röhrl die Schirmherrschaft über ein spannendes Jugendarbeitsprojekt hat. Dieser Ford Capri “Kleint RS” war im Rallyezentrum auf dem Gelände von Opel-Rohlfs in Trittau genauso zu bewundern wie der S1 und ein Ascona 400 aus der goldenen Rallyezeit.
Die 3 Herren und die Fahrzeuge waren wahre Publikumsmagneten und posierten geduldig für Fotos. Ebenso geduldig wurden bestimmt mehrere Filzschreiber für Autogramme auf allen möglichen Gegenständen vom Rallyebuch über Modellautos bis zu diversen Handys verschlissen. Auch nachher auf den ersten Wertungsprüfungen sorgte diese Aktion für volle Ränge auf den Naturtribünen.

 

 

Doch nun sollte dem “Static Display”, wie die Kollegen in der Fliegerei sagen würden, Motorsportaction norddeutscher Art folgen.

Nachdem zwei Vorausfahrzeuge (Gerrit Markmann, Audi Quattro; Timo Broda, Opel Adam) die Strecke mit Rundumlicht und Sirene freigemacht hatten, folgte als drittes Fahrzeug der “Ur-Quattro” S1 mit Walter Röhrl am Volant und Klaus Hartjen vom Veranstalter MSC-Trittau am Gebetbuch. Leider konnten nur die Zuschauer der 1. und 2. WP dieses urgewaltige Fahrzeug erleben, da es leider zur 3. WP nicht mehr startete.

Darauf folgten dann die “Aktiven” in 2 (nachmittags dann 3) Klassen:
Rallye 200, Retro-Rallye und in den WP 5-8 dann auch die Classics.

Bei den 200ern ließen sich die norddeutschen Lokalmatadoren nicht lange bitten und sicherten sich die Podestplätze. Die Spitze konnte insgesamt Jan Becker mit seinem neuen Beifahrer Matthias Ahlers im Impreza WRX behaupten. Der zweite Podestplatz ging an das Trio aus Porsche 911, Kai-Dieter Kölle und Lena Zornig bevor die norddeutsche Dominanz durch den Ausfall von Benjamin Hink und Sascha Birko im M3 und natürlich die sehr gute Leistung von Stefan Göttig und Andreas von Skopnik im schnellsten Mitsubishi EVO 7 gebrochen wurde. Aber als in Göttingen aufgewachsener sage ich jetzt mal: Die Nachbarn aus Nordhessen zählen wir dann auch mal mit zu Norddeutschland.

Alle Details gibt es beim Veranstalter auf der Homepage
Alle Bilder in der Galerie