Aug 30 2016

14. Janinas-Wedemark-Rallye, 27.08.2016

“Staubige Angelegenheit” meinte mein Gast-Fotograf Ronny nach der Rallye, ich konnte nur hinzufügen “Ja, und warm…”

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Bei hohen Außen- und wohl noch höheren Fahrgastraumtemperaturen hatten sich 59 Fahrzeuge auf die Bestzeitenjagd in der Wedemark gemacht. Wie es hier Tradition ist, wurde auf einem hohen Anteil von losem Untergrund – hier Sand und Schotter – gefahren. In Verbindung mit den hohen Temperaturen hat das seinen Tribut gefordert, gewertet ins Ziel kamen nur noch 33 Fahrzeuge nach den 6 Prüfungen.

Dieses Jahr wurde nicht wie in den vergangenen Jahren als Doppelevent aus 2x Rallye 35 gefahren, sondern es gab eine Wertung als Rallye 70. Schlecht für die, deren Fahrzeuge die ersten 3 WPs gut (und vielleicht schnell) überstanden hatten, aber die es dann am Nachmittag aus der Wertung befördert hat. Schotter-Cup typisch wurde mit den schwächeren Fahrzeugen zuerst gestartet, böse Zungen behaupteten, damit die Trabis schon mal das Wasserloch “aussaufen” würden, bevor sich Volvos, BMWs und Mitsubishis die Füße, pardon Räder nassmachen müssen. Soviel sei gesagt, das Wasser hat zumindest im ersten Durchgang für alle gereicht.

Dank leichtem Wind blieb wenigstens der Staub nicht vollends auf der Strecke hängen, was für die Sicht der Fahrer ähnlich wichtig war, wie für uns Fotografen.

 
Behielten in Hitze und Staub den Durchblick: Marcus Hesse mit Co Heinke Möhrpahl
 

Das Klassement findet Ihr auf der Rallye-Homepage, weitere Informationen zur Serie auf der Seite des Schotter-Cup, der ja noch ein paar Läufe diese Saison aufweist. (Wer noch nicht da war, sollte sich die Lausitz-Rallye mal ansehen).

Mir bleibt nur, dem Sieger und Mitveranstalter Marcus Hesse doppelt – zum Sieg und zur gelungenen Veranstaltung – zu gratulieren und für den Aufwand und die Kraft, diese Veranstaltung fortzuführen zu danken.

Bilder gibt es in der Galerie, der Upload ist jetzt komplett.

Feb 29 2016

ADAC Welfen-Winter-Rallye 2016, 26./27.02.2016

Der Saisonauftakt im Norden fand dieses Jahr bei Sonnenschein und kaltem, aber trockenem Wetter statt. Wie jedes Jahr nutzten viele  Teams die 3 Rundkurse, die in der Oscherslebener Motorsportarena “gesteckt” worden waren, für das WarmUp zur Saison 2016. Einige Teilnehmer hatten damit auch die Gelegenheit, sich mit der Umstellung auf ein bisher nicht gewohntes Antriebskonzept auseinanderzusetzen.
So waren in den Spitzengruppen der drei Läufe Umsteiger von Front- auf Heck- sowie von selbigem auf Allradantrieb vertreten und schienen sich im jeweils neuen Fahrzeug äußerst wohl zu fühlen.

Die Platzierungen könnt Ihr bei den Kollegen vom BATC einsehen.

Bilder gibt es wie immer in der Galerie.

 

Jul 02 2015

Visselfahrt und “Buten un’ Binnen”, 27.06.2015

Es knallt im Wald…

Nein, keine Treibjagd, vielmehr die Jagd nach Bestzeiten! Wenn die Mitsubishis versuchen den BMWs und Opels wie auch allen anderen Paroli zu bieten und sich mit charakteristischem Knattern hinter dem dichten Baumbestand im IVG-Gelände ankündigen, dann knallt’s im Wald.

Drei Siegertypen:

Im Doppel gab es wieder 2 Rallyes, vormittags “Visselfahrt” und nach einer Pause dann “Buten un’ Binnen”.
Morgens waren etliche Teile der WPs noch sehr schmutzig, sodass Grip im ersten Lauf durchaus ein Thema werden sollte.
Neu war dieses Jahr eine Rudkurs WP in Asendorf, sodass erstmalig auch Zuschauer mehr als Verbindungsfahrten von der Rallye mitbekommen konnten. Dieser wurde im ersten Durchgang als letzte und im zweiten Bewerb als erste WP gefahren.
Zwischendrin hatte es dann mal auch ordentlich “geschüttet” und damit war jetzt Regen und nicht der Sieger der Visselfahrt gemeint.
Somit stand anfangs der BuBi noch Wasser auf der WP 1, die Strecke trocknete dann im Verlauf ab.
Wenn man beide Veranstaltungen zusammenrechnet, konnte sich mit dem Ascona A von Georg Berlandy eines der schönsten Fahrzeuge auch die Gesamtbestzeit sichern, auf der Visselfahrt war diese noch an Martin Schütte und seinen EVO gegangen, welcher die Buten un’ Binnen jedoch nicht zu Ende gefahren ist, dort hielt die Bestzeit ebenfalls ein EVO, der von Michael Bieg. Alle Ergebnisse im Detail gibt es auf der Seite des Veranstalters.

Zur Galerie geht es hier lang.

 

Jul 02 2015

45. ADAC Rallye Stemweder Berg 2015, 19./20.06.2015

45. Auflage der ADAC Rallye Stemweder Berg

Brillanter Turn-Around: Lübbecke erlebt Rallyefest vom Feinsten

Die 45. ADAC Rallye Stemweder Berg fand am Samstag, dem 20. Juni 2015 erstmals mit Start und Ziel in Lübbecke statt. Der veranstaltende ADAC Ostwestfalen-Lippe e.V. präsentierte in Zusammenarbeit mit dem AMC Stemweder-Berg den zahlreichen Zuschauern ein internationales Starterfeld und spannenden Rallyesport auf überarbeiteten und neuen anspruchsvollen Wertungsprüfung. Die ADAC Rallye Stemweder Berg zählte zur ADAC Rallye Masters, zur Deutschen Rallye-Meisterschaft und zum Norddeutschen ADAC Rallye Cup.

Fabian Kreim auf dem Sprung zum Sieg

 

Rennbericht:
Pünktlich um 7.31 Uhr wurden die 44 Rallyeteams des Hauptfeldes auf die 14 Wertungsprüfungen geschickt. An der Spitze des Feldes machte der amtierende Meister  Ruben Zeltner im “Brüllenden Zebra“ genannten Porsche 911 GT3 klar, dass der Sieg über ihn gehen würde. Allerdings stellten sich Probleme mit der Benzinzufuhr ein und nach der 7. WP stellte der Sachse den Porsche vorzeitig ab. „Schade, denn es sind anspruchsvolle Prüfungen hier, aber es ist etwas mit der Elektronik und für mich macht es keinen Sinn um einen 3. Platz zu kämpfen, der nachher zu den Streichresultaten zählt“, so ein enttäuschte Zeltner im Servicepark auf der Gauselmann-Rallyemeile. So übernahm Fabian Kreim im Skoda Fabia R5 die Führung und musste sich mit Mark Wallenwein, erstmals auch mit einem Skoda Fabia R5 unterwegs, auseinandersetzen. Weiterlesen »

Mrz 30 2015

32. ADAC Stormarn Rallye 2015, 28. März 2015

Dem Orga-Team der 32. ADAC Stormarn Rallye war ein echter Coup gelungen, indem sie eine, nein zwei, nein vier Rallyelegenden nach Trittau geholt haben: Eine fahrbereite Audi S1 Quattro Replik mit den Namen “Röhrl” und “Geistdörfer” auf den Türen sowie die beiden Sportler, die das Original damals zum Sieg der Rallye San Remo gefahren haben.
Das Quartett wurde von Jochi Kleint komplettiert, der zusammen mit Walter Röhrl die Schirmherrschaft über ein spannendes Jugendarbeitsprojekt hat. Dieser Ford Capri “Kleint RS” war im Rallyezentrum auf dem Gelände von Opel-Rohlfs in Trittau genauso zu bewundern wie der S1 und ein Ascona 400 aus der goldenen Rallyezeit.
Die 3 Herren und die Fahrzeuge waren wahre Publikumsmagneten und posierten geduldig für Fotos. Ebenso geduldig wurden bestimmt mehrere Filzschreiber für Autogramme auf allen möglichen Gegenständen vom Rallyebuch über Modellautos bis zu diversen Handys verschlissen. Auch nachher auf den ersten Wertungsprüfungen sorgte diese Aktion für volle Ränge auf den Naturtribünen.

 

 

Doch nun sollte dem “Static Display”, wie die Kollegen in der Fliegerei sagen würden, Motorsportaction norddeutscher Art folgen.

Nachdem zwei Vorausfahrzeuge (Gerrit Markmann, Audi Quattro; Timo Broda, Opel Adam) die Strecke mit Rundumlicht und Sirene freigemacht hatten, folgte als drittes Fahrzeug der “Ur-Quattro” S1 mit Walter Röhrl am Volant und Klaus Hartjen vom Veranstalter MSC-Trittau am Gebetbuch. Leider konnten nur die Zuschauer der 1. und 2. WP dieses urgewaltige Fahrzeug erleben, da es leider zur 3. WP nicht mehr startete.

Darauf folgten dann die “Aktiven” in 2 (nachmittags dann 3) Klassen:
Rallye 200, Retro-Rallye und in den WP 5-8 dann auch die Classics.

Bei den 200ern ließen sich die norddeutschen Lokalmatadoren nicht lange bitten und sicherten sich die Podestplätze. Die Spitze konnte insgesamt Jan Becker mit seinem neuen Beifahrer Matthias Ahlers im Impreza WRX behaupten. Der zweite Podestplatz ging an das Trio aus Porsche 911, Kai-Dieter Kölle und Lena Zornig bevor die norddeutsche Dominanz durch den Ausfall von Benjamin Hink und Sascha Birko im M3 und natürlich die sehr gute Leistung von Stefan Göttig und Andreas von Skopnik im schnellsten Mitsubishi EVO 7 gebrochen wurde. Aber als in Göttingen aufgewachsener sage ich jetzt mal: Die Nachbarn aus Nordhessen zählen wir dann auch mal mit zu Norddeutschland.

Alle Details gibt es beim Veranstalter auf der Homepage
Alle Bilder in der Galerie

Okt 20 2014

5. Visselhöveder-ADAC-Herbstrallye, 18.10.2014

Die Räder drehen sich…

Die Räder drehten sich wieder im Gewerbegebiet von Visselhövede und auf 3 weiteren Wertungsprüfungen, die alle jeweils 2x von den Teams zu durchfahren waren.
Nach einem trüben Start in den Tag konnten 64 genannte Teams bei abtrocknenden Bedingungen zum 5. Mal seit 2010 auf die Zeitenhatz gehen.
Vorjahressieger Raphael Ramonat fuhr sein neues Fahrzeug (Evo10) für die nächste Saison warm und wurde von Heinke Möhrpahl auf den 4. Rang geleitet. Das Treppchen erklommen mit Platz 3 ebenfalls Vissel-Routiniers, das Team Guido Imhoff und Sebastian Walker (Golf Kit Car) war hier 2011 schon einmal ganz oben auf dem Podest. Der zweite Platz ging zum dritten Mal nach 2011 und 2012 an Lokalmatador Olaf Müller (BMW 320is), der sich auch mit der Unterstützung von Stephanie Weidel einem weiteren Herbstrallye-Champion geschlagen geben musste. Das war der Sieger der ersten Veranstaltung 2010, Martin Schütte, der zusammen mit Kerstin David im vergangenen Jahr den 2. Rang belegt hatte. Dieses Jahr konnte das Team nun mit dem Mitsubishi in den 35km der 8 WPs 5,1 Sekunden Vorsprung vor dem zweitplatzierten herausfahren.

Weitere Details zur Veranstaltung auf der Homepage des Veranstalters.

Alle Bilder wie immer in der Galerie.

Aug 05 2014

47. Int. Osnabrücker Bergrennen, 2. und 3.8.2014

Mal was anderes als Rallye:

Internationales Bergrennen in Osnabrück. Einzeln gegen die Uhr wie bei der Rallye, aber in den Klassen nicht abhängig von der Straßenzulassung. Daher müssen die Fahrzeuge hier auch auf der Rennstrecke wieder zurück zum Start geführt werden.

Infos beim Veranstalter

Bilder in der Galerie

Jul 14 2014

5. Rosenhof Rallyesprint, 12.07.2014

Am Samstag wurden die norddeutschen Rallyeteams zum Erntehelfer-Einsatz bei Schleswig-Holsteins schnellstem Landwirt gebeten – es war wieder Zeit für den Rosenhof Rallyesprint!

35 Teams hatten genannt und die meisten hatten auch reichlich Spaß zwischen Scheune, Silo, Sprungkuppe und Weizenfeldern.
Bei unaufdringlich temperiertem Juliwetter hatten es auch etliche Zuschauer auf den Rosenhof und an die Strecke geschafft.

Der Gastgeber beschränkte sich darauf, mit dem Vorauswagen zu zeigen wie man flott um die Strecke kommt. Nach eigener Aussage war im Umfeld der Veranstaltung genug zu tun, sodass an wettbewerbsfähige Leistungen eher nicht zu denken sei.
Außerdem äußerte Kai-Dieter Kölle eine gewisse Anspannung, da der Termin sich ungünstig mit der Reife seiner Ernte überschnitt und entsprechend Arbeit anstand. Unter all diesen Bedingungen können wir Fans uns nur nochmal ausdrücklich bedanken, dass es diese Veranstaltung gibt.

Kai-Dieter Kölle im Porsche Vorauswagen

Der Gastgeber auf dem Weg zur Ernte?

 

Im Klassement konnte sich Martin Schütte auf dem Lancer Evo durchsetzen, er wurde von Kerstin David insgesamt 1 Minute schneller durch die 3 Wertungsprüfungen geführt als der zweitplatzierte Evo mit Ralf-Michael Wierwille und Michael Kölbach an Bord. Das “Treppchen” machten dann Sönke und Finn Milon, diesmal auf Audi S2, komplett.
Alle Ergebnisse im Detail hier beim Veranstalter.

Alle Bilder in der Galerie

Und nicht vergessen:

Am 5. und 6. September 2014 ist Ostsee-Rallye!

Jul 02 2014

Visselfahrt und “Buten un’ Binnen”, 28.06.2014

Um die 7 Minuten liegt der Rundenrekord für Straßenfahrzeuge in der “grünen Hölle” in der Eifel.
Diesen Samstag dröhnten die Motoren aber in der “niedersächsischen grünen Hölle” westlich von Nienburg. Und die Bestzeiten in allen Prüfungen lagen hier zwischen 3:20 und 5:01, je nach WP. Aber bis auf den grünen und den Höllen-Faktor haben beide Strecken auch nur wenig gemein.
Die engen Passagen im IVG-Gelände bieten den Fahrern und dem Material anspruchsvolle Bedingungen und nicht alle Fahrzeuge haben diese Tortur überstanden, mal hat das Fahrzeug kapituliert, mal die enge Streckenführung ihren Tribut gefordert.

Gefahren wurde ein Doppelevent mit je 2×3 WP. In beiden Rallyes konnte sich Olaf Müller mit seinem Gruppe H BMW an der Spitze behaupten, wobei er im ersten Durchgang, der “Visselfahrt” nur 2,2 Sekunden schneller von Jürgen Breuer geleitet wurde, als der zweitplatzierte Martin Schütte von Kerstin David (Lancer Evo). Das Podium komplettierten dann Michael Bieg unzed Jasmin Noll (ebenfalls Mitsubishi Lancer Evo).
Nachmittags ging es dann bei einsetzendem Regen “Buten un’ Binnen” nochmal auf die gleiche Strecke. Wieder konnten sich Müller/Breuer die Bestzeit sichern, diesmal direkt gefolgt von Bieg/Noll, und die 3 ging an das niederländische Team Bertram Altena und Chris Aaltink mit einem Opel Manta i200.

Alle Ergebnisse gibt es beim Veranstalter, alle Bilder in der Galerie, die dieses Mal auch etwas umfangreicher ausgefallen ist, schließlich durfte ja außer uns Fotografen kaum wer zugucken. Vielleicht können die Bilder Euch einige Eindrücke von tollem Motorsport in “Niedersachsens grüner Hölle” geben.

Olaf Müller auf einem der wenigen Abschnitte mit losem Untergrund

Olaf Müller auf einem der wenigen Abschnitte mit losem Untergrund

 

Jun 16 2014

44. ADAC Rallye Stemweder Berg, 14.06.2014


 

44. Auflage der ADAC Rallye Stemweder Berg

Big Points mit dem brüllenden Zebra – Zeltner nicht zu stoppen

 

Die 44. ADAC Rallye Stemweder Berg fand am Samstag, dem 14. Juni 2014 mit Start und Ziel in Stemwede-Levern statt. Pünktlich um 8:01 Uhr schickte ADAC OWL-Vorsitzende Albert Löhr die Rallyeteams auf die 12 Wertungsprüfungen. An der Spitze des Feldes machten die favorisierten Porsche-Fahrer Ruben Zeltner und Maik Stölzel klar, dass der Sieg einem von Beiden gebühren wird. Mitfavorit Sönke Milon musste seinen Porsche bereits nach WP 4 mit technischem Defekt abstellen. Kim Boisen im BMW M3 und Peter Corazza mit dem Allrad-Mitsubishi Lancer mussten die Spitze schon früh ziehen lassen. Zeltner dominierte in der Folge das Geschehen und musste nur die WP 9 nach einem Dreher an Boisen abgeben. 11 von 12 Bestzeiten bedeuteten mit 2:27,9 Minuten Vorsprung nicht nur einen überlegenen Gesamtsieg sondern auch die Übernahme der Führung im ADAC Rallye Masters. Somit geht der Geschäftsführer des Sachsenrings sowohl im ADAC Rallye Masters als auch in der Deutschen Rallye-Meisterschaft als Führender in die zweite Saisonhälfte. Zeltner im Ziel: „Wir sind als Favorit in die Rallye gestartet, aber wir haben keine Spazierfahrt gemacht. Die komfortable Führung haben wir mit vollem Einsatz erfahren und bis auf den Dreher in WP 9 ist alles auch gut gelaufen. Die Prüfungen sind nicht einfach, denn mit unserem breiten Boliden auf dem engen Straßen immer den richtigen Bremspunkt zu finden erforderte volle Konzentration. Großartig waren die beiden Prüfungen Eggetal, die haben richtig Spaß gemacht.“ Ähnlich äußerte sich der Zweitplatzierte Maik Stölzel, der den Porsche zwar auf Höchstgeschwindigkeit (max. 220 km/h) beschleunigen konnte, aber mit den Bremspunkten haderte. „Einmal mussten wir sogar in den Notausgang, aber gegen Ruben hatten wir heute keine Chance, der ist wirklich großartig gefahren“, so der Zwickauer. Kim Boisen konnte dem Speed der beiden GT3-Porsche mit seinem leistungsmäßig unterlegenen BMW nicht mitgehen. „Aber wir haben Peter Corazza deutlich hinter uns gehalten und sind zum dritten Mal in Folge auf dem Podium. Ich fahre gerne in Stemwede und bin mit dem 3. Platz zufrieden“, so der Däne im Ziel.



 


 

 

 

 

Treffen der Generationen: 2x 911 auf Siegkurs

 

Retro-Rallye:

Die 24 Teams der ADAC Rallye Stemweder Berg Retro sorgten mit ihren schönen Old- und Youngtimer-Fahrzeugen für gute Unterhaltung der Zuschauer. Die Aufgabe, die je Wertungsprüfung vorgegebene Sollzeit auf die Hundertstelsekunde einzuhalten gelang dem Team Manfred Adolfs/Rainer Adolfs im Porsche 911T am Besten. Minimale 1,43 Strafpunkte (-sekunden) nach 109 Kilometern sind sehr bemerkenswert. Mit 0,19 Strafpunkten Rückstand wurden Hans-Jürgen und Katrin Pfohe (Opel Corsa Gsi) Zweite. Platz 3 ging mit 0,22 Starfpunkten Rückstand an Bernd Lutz/Julian Harbauer im VW Gollf 1 GTI. Die Salzkottener Johannes Deeke/Karl Lünne wurden als Gesamtvierte im BMW 1802 bestes ostwestfälisches Team vor Hartmut Schwaemmle (Höxter)/Tobias Mehler (Vellmar) im Fiat 127.

Fazit:

Die monatelange, intensive Vorbereitung des Organisationsteams rund um Rallyeleiter Günter Möller hat sich ausgezahlt. Schon nach dem Abfahren der Strecken gab es Lob für die neue Wertungsprüfung Eggetal und die reibungslose Organisation, was auch nach der Rallye im Ziel von den Teilnehmern bestätigt wurde. Nach der Rallye ist vor der Rallye, somit werden bald die Pläne für die 45. Auflage geschmiedet und es bleibt zu hoffen, dass die enormen Anstrengungen in 2015 mit einem größeren Teilnehmerfeld belohnt werden.

Text: Presseteam Rallye Stemweder Berg

 

Alle Ergebnisse hier.

 

Bilder wie immer in der Galerie.

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